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Zuletzt aktualisiert am 17. August 2026 von Ralf Halke

Beleuchtete Textilgrafiken können Markenbotschaften auch bei wechselndem Umgebungslicht klar hervorheben. PIXLIP verbindet diese Lichtwirkung mit modularen Rahmen, austauschbaren Drucken und einem weitgehend werkzeuglosen Aufbau. Wer aktuelle PIXLIP LED-Messesysteme sucht, kann heute zwischen mobilen Einzelaufstellern, modularen Messeständen, professionellen Aluminiumsystemen und maßgefertigten Lichtflächen wählen.

PIXLIP ist deshalb nicht nur der Name eines einzelnen LED-Leuchtrahmens. Zum Portfolio gehören unterschiedliche Produktlinien für Messen, Events, Point of Sale, Ladenbau und Innenarchitektur. Hinzu kommen Textildrucke, Counter, Verbindungselemente, Transportlösungen, ein KI-gestützter Messestand-Konfigurator und ein modularer Messeboden.

Dieser Beitrag erklärt:

  • wie PIXLIP entstanden ist,
  • welche PIXLIP-Systeme aktuell angeboten werden,
  • worin sich GO, POP, EXPO und FLAT unterscheiden,
  • welche Größen und technischen Eigenschaften wichtig sind,
  • wie austauschbare Textildrucke funktionieren,
  • was Studien über Beleuchtung, Aufmerksamkeit und Kaufverhalten zeigen,
  • wann beleuchtete Systeme wirtschaftlich sinnvoll sind,
  • welche Grenzen bei Aufbau, Transport und Außenanwendung bestehen,
  • wie die Nachhaltigkeitsangaben des Herstellers einzuordnen sind.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist PIXLIP?

PIXLIP ist ein deutscher Hersteller modularer LED-Leuchtrahmen und beleuchteter Präsentationssysteme. Die Systeme kombinieren eine tragende Rahmenkonstruktion mit LED-Modulen und austauschbaren Textilgrafiken.

Die Grafik besitzt am Rand einen angenähten Silikon- oder Gummikeder. Dieser wird in eine umlaufende Nut des Rahmens gedrückt. Dadurch wird das Textil gespannt und bildet eine nahezu randlose sichtbare Fläche.

Das Prinzip hat einen praktischen Vorteil: Ändert sich eine Kampagne, muss nicht das vollständige System ersetzt werden. Meist genügt ein neuer Textildruck, während Rahmen, Beleuchtung, Fußplatten und Zubehör weiterverwendet werden können.

Je nach Produktlinie kommen leichte Kunststoffprofile oder stabilere Aluminiumprofile zum Einsatz:

  • PIXLIP GO: mobiles und modulares Kunststoffsystem für Messen und Events,
  • PIXLIP POP: kompakter LED-Aufsteller im Format 85 × 200 cm,
  • PIXLIP EXPO: professionelles Aluminiumsystem für größere Standarchitekturen,
  • PIXLIP FLAT: ultraflache, maßgefertigte Lichtfläche für Retail und Innenräume,
  • PIXLIP FLOOR: modularer Messeboden mit integrierbarer Kabelführung.

2. Gründung und Entwicklung von PIXLIP

PIXLIP wurde 2008 in Düsseldorf von Lars Backhaus und Karl Lang gegründet. Backhaus hatte Produktdesign in Köln studiert, Lang Technik und Design in Dessau. Ausgangspunkt war ein Textilspannrahmensystem mit Kedertechnik, das zunächst für Displays, Messebau und Innenarchitektur eingesetzt wurde.

Auszeichnung als Start-up des Jahres 2016

Im April 2016 wurde PIXLIP im Kreis Mettmann als „Start-up des Jahres” ausgezeichnet. Die damalige Berichterstattung nannte rund 30 Beschäftigte sowie etwa 1.000 Quadratmeter Büro- und Showroomfläche und weitere 2.000 Quadratmeter Produktionsfläche am damaligen Standort Langenfeld. Diese Angaben beschreiben ausdrücklich die Situation im Jahr 2016 und sind keine aktuellen Unternehmenszahlen.

Aktueller Unternehmenssitz

PIXLIP hat seinen Unternehmenssitz heute in der Otto-Hahn-Straße 11 in 40721 Hilden. Ältere Quellen und Beiträge nennen noch Langenfeld; für eine aktuelle Darstellung ist diese Adresse überholt.

Von der Lightbox zum vollständigen Messestand

Das Sortiment hat sich von einzelnen Leuchtrahmen und Wandflächen zu vollständigen modularen Präsentationssystemen entwickelt. Heute lassen sich aus Lightboxen, Countern, Kabinen, Türen, Verbindern und Bodenmodulen größere Messestände zusammenstellen.

3. Ist PIXLIP Marktführer?

Öffentlich zugängliche unabhängige Zahlen, aus denen sich eine eindeutige aktuelle Marktführerschaft ableiten ließe, sind nicht verfügbar. PIXLIP wird deshalb sachlich als seit 2008 tätiger deutscher Hersteller modularer LED-Leuchtrahmen und Messesysteme bezeichnet.

Nachweisbare Stärken

  • langjährige Spezialisierung auf hinterleuchtete Textilsysteme
  • mehrere eigenständige Produktlinien
  • modulare Systemkomponenten
  • austauschbare Textildrucke
  • werkzeuglose beziehungsweise montagearme Konstruktionen
  • Fertigung nach Herstellerangaben in Deutschland
  • Lösungen vom Einzelaufsteller bis zum größeren Messestand

4. Die PIXLIP-Systeme im Vergleich

System Rahmen und Bauweise Typischer Einsatz Zentrale Stärke
PIXLIP GO Leichte ABS-Kunststoffprofile, 150 mm tief mobile Messen, Events, Roadshows leicht, modular und werkzeuglos
PIXLIP POP Aluminium, Kunststoff und textile Rückwand Einzelaufsteller, POS, Empfang kompakte beleuchtete Alternative zum Roll-up
PIXLIP EXPO stabile Aluminiumprofile größere und individuelle Messestände große Formate und hohe konstruktive Flexibilität
PIXLIP FLAT 60 mm tiefer Aluminiumrahmen mit Dibond-Rückwand Retail, Ladenbau, Showroom, Büro geringe Bautiefe und Maßanfertigung
PIXLIP FLOOR EPP-Bodenplatten, Aluminiumprofile und ABS-Verbinder Messe- und Eventflächen Kabelmanagement und modulare Bodenfläche

Welches System geeignet ist, hängt nicht nur von der Standgröße ab. Entscheidend sind auch: Häufigkeit der Einsätze, Transportmöglichkeiten, verfügbare Aufbauzeit, gewünschte Standhöhe, Bedarf an Kabinen oder Stauraum, Innen- oder Außenanwendung, vorgesehene Nutzungsdauer, Erweiterbarkeit sowie Budget und Kosten pro Einsatz.

5. PIXLIP GO: mobiles Stecksystem für Messen und Events

PIXLIP GO ist das bekannteste mobile System des Herstellers. Die Rahmen bestehen aus leichten ABS-Kunststoffprofilen, Eckverbindern, Streben, Fußplatten und integrierten LED-Modulen. Eine einzelne PIXLIP GO Lightbox lässt sich nach Herstellerangaben ohne Werkzeug montieren. Mehrere Rahmen können über Systemverbinder nebeneinander, im Winkel oder als größere Wandfläche kombiniert werden.

Aktuelle Größen: Die GO Lightbox wird in Breiten von 85, 100, 185, 200, 285 und 300 cm sowie in Höhen von 200, 225 und 250 cm angeboten. Die Bautiefe beträgt 150 mm.

Technische Daten

Lichttechnik

  • 24-Volt-LED-Technik
  • etwa 27 Watt Stromverbrauch pro Quadratmeter
  • ungefähr 2.320 Lumen Lichtstrom pro Quadratmeter
  • 6.500 Kelvin Farbtemperatur
  • CRI/Ra-Wert 80

Elektrik und Sicherheit

  • Inputspannung 110 bis 230 Volt
  • V0-klassifizierte Kunststoffkomponenten
  • B1-zertifizierte Textildrucke

Gewicht und Einsatz

  • 85 × 200 cm: ca. 12,7 kg
  • ausschließlich Indoor-Nutzung
  • werkzeugloser Aufbau

Für wen eignet sich PIXLIP GO?

  • regelmäßige Teilnahme an unterschiedlichen Veranstaltungen
  • selbstständiger Auf- und Abbau gewünscht
  • wechselnde Kampagnenmotive geplant
  • spätere Erweiterung um weitere Module vorgesehen
  • beleuchtete Alternative zu unbeleuchteten Messewänden gesucht

Grenzen des GO-Systems

  • nicht für ungeschützten Außeneinsatz vorgesehen
  • Stromversorgung immer erforderlich
  • große Standkonfigurationen benötigen mehr Aufbauzeit
  • Textilien können bei falscher Lagerung Falten entwickeln

6. PIXLIP POP: beleuchtete Alternative zum Roll-up

PIXLIP POP ist ein kompakter LED-Aufsteller im Format 85 × 200 cm mit einem Gewicht von rund 8,22 Kilogramm. Die integrierte LED-Hinterleuchtung macht POP zu einer Alternative für Situationen, in denen ein klassischer Roll-up Banner nicht auffällig genug wäre.

POP oder Roll-up?

Kriterium PIXLIP POP klassisches Roll-up
Beleuchtung integrierte LED-Hinterleuchtung nutzt Umgebungslicht
Motivwechsel Textildruck austauschbar je nach Kassette möglich
Stromanschluss erforderlich nicht erforderlich
Gewicht und Packmaß höher meist geringer
Anschaffungskosten in der Regel höher meist günstiger
Lichtwirkung deutlich stärker abhängig von Raumlicht

7. PIXLIP EXPO: Aluminiumsystem für größere Standarchitekturen

PIXLIP EXPO richtet sich an professionelle und größere Messebauprojekte. Das System verwendet stabile Aluminiumprofile und lässt sich mit Lightboxen, Kabinen, Türen, Wand- und Deckenelementen kombinieren. Die einzelnen EXPO-Lightboxen sind in Breiten von 1.000 bis 3.000 mm sowie Höhen von 2.000 bis 3.000 mm konfigurierbar. Durch die Verbindung mehrerer Module lassen sich nach Herstellerangaben Gesamtbreiten bis zu etwa 50 Metern realisieren.

EXPO ist sinnvoll, wenn …

  • größere Höhen oder Spannweiten benötigt werden
  • Aluminium als Rahmenmaterial bevorzugt wird
  • Kabinen und Funktionsbereiche integriert werden sollen
  • größere Deckenelemente oder Kuben vorgesehen sind
  • ein langfristig genutztes professionelles System gesucht wird

GO bleibt besser, wenn …

  • häufiger Transport und schneller Selbstaufbau wichtig sind
  • ein leichteres System bevorzugt wird
  • kleinere Standflächen bespielt werden

8. PIXLIP FLAT: flache Lichtflächen für Retail und Innenarchitektur

PIXLIP FLAT ist keine mobile Messewand, sondern eine maßgefertigte, nur 60 mm tiefe Aluminium-Lightbox für längerfristige oder feste Installationen – für Ladenbau, Showrooms, Empfangsbereiche, Hotels, Büros, Schaufenster und Wand- oder Deckenmontage. Ausschließlich Indoor-Nutzung vorgesehen.

9. PIXLIP FLOOR: modularer Messeboden mit Kabelführung

PIXLIP FLOOR ergänzt die Leuchtrahmen um eine Bodenlösung aus 50 × 50 cm großen EPP-Kunststoffplatten, Verbindern und Aluminium-Randschienen. Ein Set für 5 m² enthält 20 Bodenplatten und wiegt rund 9,34 kg. Das integrierte Kabelmanagement führt Netz- und Verbindungskabel unsichtbar unter der Standfläche. Brandschutzklassifizierung: Bfl-s1 nach EN 13501-1. Weitere Informationen: Messeboden.

10. Der PIXLIP AI Messestand-Konfigurator

PIXLIP bietet einen KI-gestützten Messestand-Konfigurator an. Nutzer geben die URL ihrer Unternehmenswebsite ein, woraufhin der Konfigurator erste Gestaltungsvorschläge erzeugt, die in einer 3D- beziehungsweise AR-Darstellung auf realen PIXLIP-Modulen betrachtet werden können.

Der Konfigurator erleichtert den Einstieg in die Standgestaltung – ersetzt aber nicht die Prüfung der Standfläche, technischer Messerichtlinien, Brandschutzanforderungen und die fachliche Freigabe durch einen Projektverantwortlichen.

11. Wie funktionieren die Textildrucke?

Die sichtbare Grafik wird über einen umlaufenden Keder in den Rahmen eingesetzt und kann separat gewechselt werden – für schnellen Kampagnenwechsel, nahezu randlose Darstellung und wiederholte Nutzung derselben Hardware.

Sublimationsdruck

Farbstoffe werden durch Wärme in Polyesterfasern eingebracht. Das Ergebnis ist leichtes, gut faltbares Material mit intensiven Farben bei Hinterleuchtung – ideal für häufig wechselnde Grafiken.

UV-Textildruck

Farben werden auf dem Material ausgehärtet. Abhängig von Drucksystem und Textil kann eine hohe Farbdichte erreicht werden. Geeignet, wenn maximale Farbdeckung wichtiger ist als Faltbarkeit.

Blockout-Rückseite

Bei einseitiger Nutzung verhindert ein lichtundurchlässiges Blockout-Textil unkontrollierten Lichtaustritt und konzentriert die Lichtleistung auf die Vorderseite.

12. Homogene Ausleuchtung und Lichttechnik

Eine hinterleuchtete Grafik sollte möglichst gleichmäßig erscheinen. Die Homogenität hängt von Position der LED-Module, Rahmentiefe, Textil, Druckdichte und Motivfarben ab. Für farbkritische Corporate-Design-Motive empfiehlt sich ein beleuchtetes Materialmuster.

Lichttechnik

Lichtstrom – Lumen

Beschreibt die gesamte sichtbare Lichtleistung. PIXLIP nennt für die GO-LEDs etwa 2.320 Lumen pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die abgegebene Lichtmenge, nicht automatisch die wahrgenommene Helligkeit der fertigen Grafik.

Beleuchtungsstärke – Lux

Die Beleuchtungsstärke beschreibt, wie viel Licht auf eine Fläche trifft. Ein Lux entspricht einem Lumen pro Quadratmeter.

Leuchtdichte – Candela/m²

Die Leuchtdichte beschreibt, wie hell eine Fläche aus einer bestimmten Richtung wahrgenommen wird. Für die sichtbare Wirkung einer bedruckten Lightbox oft aussagekräftiger als der reine Lichtstrom.

Farbtemperatur – Kelvin

Beschreibt, ob weißes Licht wärmer oder kühler wirkt. PIXLIP nennt für GO und FLAT 6.500 Kelvin – das entspricht einer kühlen, tageslichtähnlichen Lichtwirkung.

Farbwiedergabe – CRI/Ra

Beschreibt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle erscheinen. PIXLIP nennt für GO-LEDs einen CRI-Wert von 80. Garantiert nicht, dass ein hinterleuchteter Druck farblich exakt wie am Monitor wirkt.

Lichtstromerhalt und Lebensdauer

LEDs verlieren im Laufe der Zeit Lichtleistung. L70 beschreibt die Betriebsdauer, nach der noch 70 % des ursprünglichen Lichtstroms erreicht werden. Allgemeine Branchenzahlen wie „50.000 Stunden” dürfen nicht als konkrete Lebensdauergarantie verstanden werden.

13. Stromverbrauch und Kosten

PIXLIP GO verbraucht ungefähr 27 Watt pro Quadratmeter. Beispiel: 4 m² × 27 W = 108 Watt. Bei 10 Stunden Betrieb = 1,08 kWh pro Messetag. Bei drei Messetagen: 3,24 kWh für diese Fläche.

Wichtiger als der Energiepreis ist häufig die technische Planung: Wo befinden sich Steckdosen? Wie werden Kabel geführt? Wie viele Netzteile werden benötigt?

14. Was Studien über Beleuchtung, Aufmerksamkeit und Verkauf zeigen

Beleuchtete Displays werden häufig mit Aussagen wie „mehr Aufmerksamkeit” oder „mehr Umsatz” beworben. Die Forschung zeigt tatsächlich relevante Wirkungen – aber keine allgemeingültige Garantie.

Beleuchtung kann Annäherung fördern

Summers und Hebert beobachteten 2.367 Personen in zwei realen Einzelhandelsgeschäften. Zusätzliche Beleuchtung hatte einen positiven Einfluss auf Annäherungsverhalten. Die Wirkung hing jedoch vom jeweiligen Display und seiner Gestaltung ab.

Helleres Licht ≠ automatisch mehr Umsatz

Areni und Kim veränderten über zwei Monate die Beleuchtung in einem Weinfachgeschäft. Kunden berührten mehr Produkte – ein signifikanter Einfluss auf den tatsächlichen Verkauf wurde jedoch nicht festgestellt.

Beschilderung lenkt visuelle Aufmerksamkeit

Eye-Tracking-Feldexperimente mit 175 Kunden zeigten: Beschilderung erleichterte die Produkterkennung und erhöhte die visuelle Aufmerksamkeit. In einer weiteren Studie stieg auch der Verkauf des beworbenen Produkts – allerdings auf Kosten anderer Produkte.

Belastbar ist:

  • Beleuchtung kann visuelle Aufmerksamkeit erhöhen
  • Beleuchtete Displays können Annäherung und Interaktion fördern
  • Licht kann Atmosphäre und Qualitätswahrnehmung mitprägen
  • In einzelnen Studien waren Auswirkungen auf reale Verkäufe messbar

Nicht belastbar ist:

  • Jede Lightbox erhöht automatisch den Umsatz
  • Ein beleuchteter Messestand erzeugt garantiert mehr Leads
  • LED-Systeme sind unabhängig von Motiv und Umfeld immer wirksamer

15. Einsatzbereiche von PIXLIP

Einsatzbereich Pixlip LED Schaufenster

LED Schaufenster

Einsatzbereich Pixlip Messe

LED Messestände

Einsatzbereich Pixlip point of sale

Point of Sale

Einsatzbereich Pixlip Rückwand

LED Rückwand

16. Nachhaltigkeit: Stärken und Grenzen

PIXLIP beschreibt sein Nachhaltigkeitskonzept über wiederverwendbare Hardware, recycelte Materialien, kurze Lieferwege und die Weiterverwertung ausgedienter Textilien. Diese Angaben stammen überwiegend vom Hersteller.

  • Wiederverwendbare Hardware – Rahmen, LEDs und Zubehör über mehrere Kampagnen nutzbar
  • Recyceltes PET-Garn – Textildrucke seit 2022 vollständig aus recyceltem PET
  • Sekundäraluminium – über 80 % der Leuchtrahmen, bis zu 95 % weniger Energie als Primäraluminium
  • Plastikfreie Verpackung – Kartonagen aus 100 % recyceltem Altpapier
  • Upcycling – ausgediente Textilgrafiken werden zu Taschen verarbeitet
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17. Wirtschaftlichkeit: Wann lohnt sich PIXLIP?

Kosten pro Einsatz = Gesamtkosten ÷ Zahl der tatsächlichen Einsätze

Beispiel: Investition inkl. Hardware und Erstdruck: 6.000 €. Folgeeinsätze je 600 €.
Nach 5 Einsätzen: 8.400 € gesamt → 1.680 € pro Einsatz
Nach 10 Einsätzen: 11.400 € gesamt → 1.140 € pro Einsatz

Wirtschaftlich sinnvoll, wenn …

  • regelmäßig Messen oder Events stattfinden
  • Hardware wiederverwendet wird
  • nur Motive gewechselt werden
  • Aufbau intern möglich ist
  • Transport und Lagerung planbar sind

Weniger sinnvoll, wenn …

  • nur ein einmaliger Einsatz geplant ist
  • keine Lagermöglichkeit besteht
  • kein Stromanschluss verfügbar ist
  • minimales Packmaß höchste Priorität hat

18. FAQ zu PIXLIP

Was ist PIXLIP?

PIXLIP ist ein deutscher Hersteller modularer LED-Leuchtrahmen, Textildisplays und Messesysteme mit Sitz in Hilden, gegründet 2008.

Welche PIXLIP-Systeme gibt es?

GO (mobiles Kunststoffsystem), POP (kompakter Einzelaufsteller), EXPO (Aluminiumsystem für größere Stände), FLAT (maßgefertigte Lichtfläche für Innenräume) und FLOOR (modularer Messeboden).

GO vs. EXPO – was ist der Unterschied?

GO verwendet leichte ABS-Kunststoffprofile für mobilen Selbstaufbau. EXPO besteht aus Aluminiumprofilen und bietet mehr Möglichkeiten für große, hohe und komplexe Standkonfigurationen.

Welche Größen gibt es bei PIXLIP GO?

Breiten: 85, 100, 185, 200, 285 und 300 cm. Höhen: 200, 225 und 250 cm.

Wie viel Strom verbraucht PIXLIP GO?

Ungefähr 27 Watt pro Quadratmeter. Der tatsächliche Gesamtverbrauch hängt von Größe und Konfiguration ab.

Wie schnell lässt sich PIXLIP aufbauen?

Eine einzelne GO- oder POP-Lightbox in wenigen Minuten. Ein vollständiger Messestand hängt von Anzahl der Module, Verkabelung, Boden und Erfahrung des Teams ab.

Können die Drucke gewechselt werden?

Ja. Die Textildrucke werden über einen umlaufenden Keder eingesetzt und können separat ersetzt werden.

Erhöhen beleuchtete Displays den Verkauf?

Beleuchtung kann Aufmerksamkeit und Interaktion erhöhen. Ein automatischer Zusammenhang mit Umsatzsteigerungen besteht jedoch nicht – das hängt von Motiv, Botschaft, Personal und Angebot ab.

Sind PIXLIP-Systeme nachhaltig?

Wiederverwendbare Hardware, recyceltes PET, Sekundäraluminium und plastikfreie Verpackungen sind nachweisbare Vorteile. Die tatsächliche Umweltbilanz hängt von Nutzungshäufigkeit, Transport und Entsorgung ab.

Ist PIXLIP Marktführer?

Eine aktuelle Marktführerschaft lässt sich anhand öffentlich zugänglicher Daten nicht belegen. PIXLIP ist ein seit 2008 tätiger und etablierter deutscher Hersteller.

Ist PIXLIP für den Außenbereich geeignet?

Die aktuellen Standardausführungen von GO und FLAT sind nicht für ungeschützten Außeneinsatz vorgesehen.

Fazit

PIXLIP bietet heute kein einzelnes Leuchtrahmenprodukt, sondern mehrere klar unterscheidbare Systemwelten:

  • PIXLIP POP – kompakter beleuchteter Einzelaufsteller
  • PIXLIP GO – mobiler, modularer und weitgehend selbst aufbaubarer Messestand
  • PIXLIP EXPO – professionelles Aluminiumsystem für größere Standkonzepte
  • PIXLIP FLAT – maßgefertigte Lichtflächen für Retail und Innenarchitektur
  • PIXLIP FLOOR – modularer Boden mit integrierbarer Kabelführung

Die Forschung spricht dafür, dass Beleuchtung Aufmerksamkeit, Annäherung und Interaktion fördern kann. Ein automatischer Zusammenhang zwischen mehr Licht und mehr Umsatz besteht jedoch nicht. Der wirtschaftliche Vorteil entsteht aus besserer Sichtbarkeit, wiederverwendbarer Hardware, austauschbaren Kampagnenmotiven und potenziell geringeren Kosten pro Einsatz bei langfristiger Nutzung.

Eine Lightbox kann einen Messeauftritt sichtbar verstärken. Sie ersetzt aber weder eine klare Positionierung noch ein gutes Standkonzept und ein geschultes Messeteam.

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